Warum wird mein Sohn nicht zum Spiel eingeladen? |
|
Grundsätzlich verstehe ich die Frage sehr gut und sie ist natürlich berechtigt.
Vorbereitung der FC Berliner auf die WM in Katar
Folgende Faktoren spielen eine Rolle - Anzahl der Spieler im Jahrgang - Fähigkeiten und Talent der Spieler - Betreuende Trainer - Gegner - Platzzeiten - Trainingsbeteiligung - Anzahl der Mannschaften im Jahrgang Du kannst aber davon ausgehen, dass ich, gemeinsam mit unserem Trainerteam versuche, die beste Mischung aus allen Komponenten zu finden. Mein Ziel ist es erfolgreiche Mannschaften zu entwickeln. Wobei erfolgreich nicht heißt, dass die Mannschaft jedes Spiel gewinnt. Wichtig ist, dass sich alle Spieler am Spiel beteiligen und die Unterschiede der Fähigkeiten nicht so hoch sind. Spielt die Mannschaft dann erfolgreich, können weitere Spieler eingebaut werden.
Wenn von sechs Spielern die auf dem Platz stehen, drei Spieler nicht mitspielen, weil sie in die Luft schauen oder nicht der Entwicklung der Mannschaft stand halten, funktioniert das Spiel für alle andern Kinder und deren Eltern nicht. Ein paar Beispiele: Im G – Jugendbereich spielen alle Kinder, die mitspielen und sich am Spiel beteiligen. Die Anzahl der Wechselspieler ist nicht entscheidend. Jeder Trainer spielt lieber mit weniger Auswechselspielern. Jede Änderung der Spielposition im Spiel verhindert das die Jungs sich einspielen können. Die 3.F – Jugend ist gerade dabei ihr Team zu finden und hat im letzten Spiel gezeigt, zu welchen Leistungen sie fähig ist. Sie verkraftet aber noch keine neuen bzw. unerfahrenen Spieler. In der 1.F – Jugend spielen alle, die die Saison begonnen haben und teilweise schon mehrere Jahre bei uns sind. Die Aufstellung der E – Jugend und der 2.F – Jugend ist gefestigt. Jeder der regelmäßig Fußball spielt, wird irgendwann regelmäßig Fußball spielen. Als ich jung war (vor 40 Jahren), begannen die meisten Kinder mit 9 oder 10 Jahren, als mein Sohn Gerry (14) jung war (vor 10 Jahren), gab es noch gar keine G-Jugend. Damals begann im F-Jugendalter der Spielbetrieb. Ein weiterer Grundsatz des FC Berlin ist, dass alle Kinder die eingeladen sind, auch eine sinnvolle Spielzeit bekommen. Es gibt viele Vereine und Trainer, die das nicht so handhaben. Und so fährt man dann nach Neuenhagen oder Karow, am Samstag um halb neun und das Kind wird in den letzten zwei Minuten eingewechselt. So etwas gibt es beim FC Berlin nicht. Gerade unser Club und unser System bietet jedem Kind die Möglichkeit Fußball zu spielen. Es gibt wohl keinen Club in Berlin, der auf die verschiedenen Möglichkeiten der Kinder (ob Talent oder Zeit) mehr Rücksicht nimmt und trotzdem erfolgreich am Spielbetrieb des Fußballverbandes teilnimmt. Glaube, Liebe, Hoffnung, und Geduld ...
|
| Spruch der Woche |
"Das war fast der schönste Tag meines Lebens" Eddi (7) beim letzten Feriencamp ...
|
| Weiterlesen... |
| Was du, heute nicht wissen musst |
| Lektion 3: Eines der beliebtesten Themen unter Fans sind die Trainer. Es werden gar Wetten auf den kommenden Rauswurf eines Trainers abgeschlossen. Maßen Sie sich kein individuelles Urteil an, doch deckeln sie jegliche Gespräche mit dem Spruch: »Ein Trainer kann noch so gut sein. Was zählt, ist der Erfolg.« Sie werden in der Regel Kopfnicken ernten. Und falls nicht, setzen Sie noch die gute, alte Udo-Lattek-Anekdote oben drauf. Erzählen Sie, wie er als Trainer zum Präsidenten ging und sagte, dass sich etwas ändern müsse. »Der Präsident sagte: Es wird sich etwas ändern. Sie sind entlassen.« Genießen Sie das Glucksen der Umstehenden oder wahlweise den herzlichen Applaus. Sollten Sie Bedenken haben, dass diese Anekdote sich irgendwann abnutzen könnte, so seien Sie beruhigt: Das hat Udo Lattek auch nicht gestört. |
| Weiterlesen... |