schriftlicher Elternabend

Der aktuelle ELTERNABEND von 9/2011

 

Der aktuelle ELTERNABEND 9/2011 – schriftlich

Lieber Fußball-Manager, liebe Fußball-Managerin, 

ich schicke dir heute einige Informationen zu Deinem Fußballclub.

 

Nach dem Spiel (der Saison) ist vor dem Spiel (der Saison)

Wie du vielleicht bemerkt hast, bin ich kein großer Fan von Elternabenden. Oft enden Elternabende mit der Diskussion um die Dinkelbratlinge zur Vesper oder ähnlich wichtigen Themen.

Eine Fußballmannschaft ist wie eine Schulklasse. Es geht jedes Jahr weiter… Außerdem finde ich es auch unangenehm, wenn dann nur drei Eltern kommen. Sollte es mal gelingen, dass wirklich ein großer Teil der Elternschaft anwesend wäre, dann bin ich gerne bereit und freue mich auch auf einen regen Austausch.

 

Eine kleine Geschichte zu Beginn:

Bei einem Spaziergang am Strand öffnete sich mir ein wenig das Verständnis für dieses Gefühl, das wir Erwachsenen beim Umgang mit Kindern bekommen. Ihre Vitalität ähnelt der Gewalt des Meeres. Sie ist eine urwüchsige Kraft, die oft wunderbar und auch unheimlich vorkommt. Stellen wir uns in ganzer Größe und Kraft vor die Kinder, so wirken wir auf sie wie Felsen, gegen die das Meer anprallt, hoch aufschäumt und sich so schnell wie möglich wieder zurückzieht. Es findet nur ein kurzer Austausch zwischen den beiden Kräften statt. Das Meer höhlt das Gestein aus, hinterlässt aber nur wenig von seinen eigenen Schätzen. Doch je flacher der Strand ist, umso anhaltender und inniger ist das Zusammenkommen zwischen Wasser und Land. Die Macht der Wellen passt sich allmählich der Form des Strandes an, und aus der Tiefe des Meeres werden nach jeder Flut die erstaunlichsten Schätze abgeladen. Auch der Strand verändert bei jedem Hereinkommen der Flut seine Form, doch ist es ein gewaltloses Nehmen und Geben. Diese kleine Geschichte ist ein schönes Beispiel, wie gute Erziehung erfolgen kann. Es geht bei unserem Training darum, unsere Kinder aufzubauen, sie zu ermuntern, ihre Energie zu nutzen, ihre Lebens- und Spielfreude zu erhalten und sie zu fördern. Du solltest versuchen ihre Wirklichkeit zu verstehen und Deine Wirklichkeit darauf einzustellen. Es geht nicht darum, sie zu Gehorsam zu zwingen und ihnen haufenweise Regeln zu geben. Die Kinder wollen lernen, aber spielend. Es geht nicht darum, sie zu Gehorsam zu zwingen und ihnen haufenweise Regeln zu geben. Die Kinder wollen lernen, aber spielend. Kinder wollen Vorbilder, aber niemanden, der sie anschreit. Kinder wollen Lob, Anerkennung und Motivation, aber niemanden, der sie kritisiert. Möchtest Du in einem Umfeld lernen voller Hektik und Stress, voller Forderungen und Anweisungen, in einem Umfeld in dem Du angeschrieen und kritisiert wirst?  

Kinder wollen spielen, toben und sich bewegen!

 

KONTAKT FC Berlin 23 e.V:

Wir freuen uns aber weiterhin auf den persönlichen Kontakt. Hier sind die Informationen dazu:

Es hilft uns natürlich sehr, wenn Du bei den Themen Anmeldung, Training, Trikot, Termine, Abholservice, immer erst einmal die E-Mails und die Informationen auf der Internetseite liest.

 

Holger Zimmermann (Präsident)

Büro: Kochhannstraße 38 - 10249 Berlin

Sportplatz: Storkower Straße 209 (nähe S-Bahnhof Storkower Straße)

Halle: Neben Sportplatz Storkower Straße 209, Ecke Paul - Junius Straße

Büro: 030 / 322 993 16

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: www.fcberlin.com

 

AKTUELLES

1. Im Internet: www.fcberlin.com unter AKTUELLES oder der jeweiligen Mannschaft

2. E-Mail: Ich verschicke regelmäßig E-Mails mit den aktuellen Informationen zu unserem Club

Bitte teile mir hierzu Deine aktelle E-Mail Adresse mit

 

CHRISTINA persönlich

Telefon Büro: 030 / 322 993 16

Telefon Funk: 0172 / 957 53 32

am Rande des Trainings, meist am Donnerstag oder Samstag

Themen: Kita-Projekt, Routenplanung, Mitgliedsbeitrag, Anmeldung, Trikotkauf, Organisation

 

Themen: Trainingsfragen, Trainingsablauf, Organisation, Marketing, Sponsoring, Presse, allgemeine Probleme und Ideen

Zusatzinfo: Bitte nicht während des Trainings ansprechen (auch „nur mal kurz“, ist nicht sinnvoll). Auf dem Trainingsplatz bin ich in der Kinderfußballwelt und meine Aufmerksamkeit gehört den Kindern… Ausnahmen bilden hier Themen wie: Siege der deutschen Nationalmannschaft oder des FC Bayern und Smalltalk

Fragen wie: „Wo spielen wir am Samstag“ oder „Wann hat mein Kind das nächste Training“ kann ich meist wirklich nicht beantworten. Ich schaue auch vor dem Spieltag oder dem Training im Internet, wer, wann, wo hin muss.

Wir können aber auch jederzeit einen Gesprächstermin oder einen Telefontermin vereinbaren und uns kurzfristig über anstehende Dinge austauschen.

Ein zweiter Gedanke für eine gute Kommunikation: Ich kann nicht wirklich freundlich sein, wenn Eltern und Kinder zu spät zu den Spielterminen kommen oder 20 Minuten nach Trainingsbeginn oder wenn jemand vier Jahre bei uns Fußball spielt und mich per Handy anruft, um nach Christinas Nummer zu fragen.

Ich arbeite daran, aber bis „stand heute“ geht es leider nicht.

  

Eine Geschichte von anderen Vereinen

Ich schreibe mal kurz, welche Dinge die Eltern dort mitmachen, bzw. ich mitgemacht habe:

  1. Treffpunkt 1 Stunde vor dem Spiel
  2. Duschen ist Pflicht nach jedem Spiel und nach jedem Training – auch im Dezember
  3. ausführliche (bis zu 20 Minuten) Spielauswertung nach jedem Spiel

             …das verlängert alle Veranstaltungen, um mindestens 30, meist bis zu 90 Minuten

  1. Spielinformationen (die Mitteilung, ob dein Kind am Samstag spielt) am Donnerstag vor dem Spiel
  2. kurzfristige Organisation von Freundschaftsspielen und Turnieren, die gerne mal mit 18 Mannschaften besetzt sind und von 10-18 Uhr gehen… kurzfristig heißt 3-5 Tage vorher
  3. Trainer, die ständig vor den Kindern Rauchen und Bier trinken, das Training einfach mal so ausfallen lassen oder frühmorgens so betrunken sind, dass die Eltern das Spiel organisieren müssen
  4. Zwei Trainerwechsel pro Saison und damit verbundene neue Mannschaftseinteilungen

 

Nur mal so…

Du bist bei dem Verein in Berlin, der seine Eltern schnell, frühzeitig und umfassend informiert.

Das gibt es nirgends.

 

TRAINER der jeweiligen Teams persönlich (siehe Zusatzinfo Holger Zimmermann).

Bitte die jeweilige Rufnummer erfragen.

 

FRAGEN UND ANTWORTEN

Im Internet unter ELTERNABEND werden immer wiederkehrende Fragen schriftlich beantwortet

 

DAS BUCH ZUM CLUB

„Bälle an den Fuß – und los!“ bietet viele Informationen rund um die Entwicklung Deines Kindes im Alter von 4-10 Jahren

Zu beziehen über amazon oder epuli im Internet

 

FACEBOOK

Spielberichte und alles rund um den FC Berlin

http://www.facebook.com/fcberlin

 

 

Die Kinder werden also ein Jahr älter und spielen eine Altersstufe höher.

1.E - Jugend - Jahrgang 2001

... diese Mannschaft entsteht aus der E - Jugend der letzten Saison

2.E - Jugend - Jahrgang 2002

... diese Mannschaft entsteht aus der 1.F - Jugend der letzten Saison

1.F - Jugend - Jahrgang 2003

... diese Mannschaft entsteht aus der 2.F - Jugend der letzten Saison

2.F - Jugend - Jahrgang 2004

... diese Mannschaft entsteht aus der 1.G - Jugend der letzten Saison

3.F - Jugend - Jahrgang 2003

... diese Mannschaft entsteht aus der 3.F - Jugend der letzen Saison

4.F - Jugend - Jahrgang 2004

... diese Mannschaft entsteht aus der 2.G - Jugend der letzten Saison

1.G - Jugend - Jahrgang 2005

... diese entsteht aus den Kindern des KITA-Projekts der letzten Saison

2.G - Jugend - Jahrgang 2005 

... diese entsteht aus den Kindern des KITA-Projekts der letzten Saison

Die Kinder der Mannschaften des FC Berlin trainieren und spielen immer im gleichen Jahrgang.

Somit hat die 3.F -Jugend und die 1.E-Jugend es im nächsten Jahr einfacher im Spielbetrieb, denn sie sind der ältere Jahrgang in ihrer Klasse.

Jede Klasse (E, F oder G) hat zwei Jahrgänge. Das geht dann bis zur A-Jugend so weiter. Ab dem Jahrgang 32, kann man(n) dann in der Klasse "Alten Herren" des FC Berlin spielen.

 

Wie Oliver Kahn schon sagte: "Immer weiter, es geht immer weiter!

 

Die Trainingszeiten der Gruppen E-Jugend, F-Jugend und G-Jugend findest Du auf unserer Internetseite. 

Ort: Sportplatz Storkower Straße 209 

 

. . . und so dreht sich das Lebensrad, wie bei Rolf Zuckowski immer weiter. Eine Änderung gibt es nur beim Übergang zur Mannschaft Ü60. Dann bin ich über 90 Jahre alt und spreche inzwischen direkt mit dem Fußballgott oder werde von der aktuellen F-Jugend auf den Platz geschoben.

 

Erfolg

Ein erfolgreiches Fußballspiel hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel:

Spiel-im-Olympiastadion

  • eine passende Mannschaft als Gegner, gleiches Alter (hier wird oft geschummelt), ähnliche Fähigkeiten
  • ein Schiedsrichter, der die Kinder unterstützt und das Spiel nicht verpfeift
  • alle eingeladenen Kinder sind pünktlich auf dem Platz
  • die Eltern benehmen sich ordentlich (das klappte bisher gut)
  • Glück und einen wohlwollenden Fußballgott

 

Spiel – Taktik, Einwechslungen, Erfolg und Termine:

Grundsätzlich bin ich der Meinung: „Nichts ersetzt den Erfolg“. Das bedeutet: Wenn die Chance besteht, das Spiel zu gewinnen, dann setze ich alles daran, das Spiel zu gewinnen. (Wenn die Chance besteht, merkt ihr das an meinen etwas zu lauten Zwischenrufen J)

Außerdem versuche ich, dass möglichst alle glücklich sind. Das heißt, dass jeder Spieler seine Spielzeit bekommt. Die Möglichkeit besteht immer, wenn wir gegen Mannschaften spielen, die ähnlich groß (alt) sind und nicht zu den Topteams in Berlin gehören (Hertha, Tasmania, Lichterfelde, Union). Bei Turnieren (kurze Spielzeit) können wir auch diese Mannschaften schlagen, bei normaler Spielzeit wird das schwer, weil diese Mannschaften aus einem riesigen Spielerpool schöpfen. Bei der HERTHA - Ostersichtung sind beispielsweise jedes Jahr! 200 Kinder pro Jahrgang. Die Mannschaften sind dadurch meist sehr harmonisch.

Im Osten können wir mit unserem Team gegen alle Gegner bestehen. „Bestehen“ heißt jedoch nicht immer gewinnen, aber die Chance besteht immer.

 

Taktik:

Wir spielen immer ein 2-3-1 System. Das System ist offensiv ausgerichtet und bietet viele Möglichkeiten, gut nach vorne zu spielen. Haben die Abwehrspieler ihre Rolle verstanden (Mitte zu, Position beim Abstoß, einer bleibt hinten), können unsere kreativen Spieler sich vorne austoben.

Die Spieler teile ich in folgende Gruppen oder Typen ein:

Torwart, Kreative, Kämpfer, Torschützen, Laufstarke und Halter. Dementsprechend versuche ich die Positionen zu vergeben sowie auszuwechseln. Manche Spieler lassen sich mehreren Einteilungen zuordnen. Herr Favre von Hertha BSC nennt diesen Typ „polyvalent“.

Ein Beispiel aus der F-Jugend:

Bei unserem Spiel gegen den FC Karlshorst wollte ich gewinnen. (Chance bestand) Deshalb stellte ich so auf, dass jeder seine optimale Leistung bringen kann.

Eigentlich wollte ich zur Halbzeit die Torwartposition tauschen. Aber: Emil wollte im Tor bleiben und Sven wollte nicht rein. Somit blieb dieser Wechsel aus.

 

Karl und Martin blieben am Anfang draußen, weil sie zu spät kamen. Normalerweise hätte Martin P. als laufstarker Kämpfer angefangen, um den Gegner gleich unter Druck zu setzen. Am Ende des Spiels wurde diese Stärke nicht mehr gebraucht, denn da ging es um Position halten und hinten bleiben.

Grundsätzlich lief das Spiel gut. Wir hatten viele Torchancen. Als es dann doch noch einmal eng wurde, habe ich nicht mehr ausgewechselt, um das Spiel wieder zu stabilisieren.

Unser Freundschaftsspiel gegen den VFB Friedrichshain wollte ich natürlich auch gewinnen, hätte aber auch eine Niederlage akzeptiert. Hier war mir wichtig, dass alle Kinder spielen und Robert, Lukas und Nico mal wieder ein Spiel haben und Tariq sein erstes Spiel machen kann.

Grundsätzlich ist meine Taktik aufgegangen – wir haben gewonnen. Allerdings war mein Ziel schon in den ersten 10 Minuten mit 2:0 zu führen, dann sollten die Jüngeren den Vorsprung verteidigen … In der zweiten Halbzeit hat das dann ja auch funktioniert.

Bei diesem Spiel wollte Emil dann auch mal im Feld spielen. Das war aber leider nicht möglich, weil sonst mein System durcheinander gekommen wäre.

 

Unsere Kinderspiele sind vergleichbar mit jedem Champions League Spiel – nur langsamer.

Wir benötigen einen Torwart, der die normalen und ein, zwei schwere Bälle hält und der die Abstöße aus der Gefahrenzone bringt. „Klinsi“ würde sagen: „Den Angriff einleitet“. Zwei Abwehrspieler, die ihre Position halten. Kreative, laufstarke Mittelfeldspieler und einen, der den Ball ins Tor schießt.

Und jedes Team benötigt einen Spieler, der den Unterschied macht (Ribery oder Ballack). Das heißt, der einfach besser spielt und Tore schießen kann. Bei uns sind das sicherlich Björn (00er) und Martin Sch. (01er). Bei den 02ern hat sich noch niemand so richtig gezeigt. Von den Fähigkeiten und Trainingsleistungen wären einige Jungs dazu in der Lage. Im Spiel waren unsere 02er aber noch zu passiv.

Für den Trainer ist es auch wichtig einen Spieler im Team zu haben, der versteht, was der Trainer meint, wenn er etwas sagt. Der beispielsweise, wenn wir fünf Minuten vor Schluss 1:0 führen auch mal hinten bleibt oder wenn wir 1:0 zurückliegen, sich beeilt den Ball zu holen.

Also, alles ganz einfach J ….

Ich bin grundsätzlich der Meinung: Weniger (reden), ist mehr.

Ich weiß, dass das viele Eltern anders sehen. Aber hole dir bitte mal ein Feedback bei deinem Kind, lass es ausreden und höre bewusst richtig zu, was er vom Spiel und den Traineranweisungen erzählt. Oder frage mal nach, wenn du deinem Kind gerade ein paar Minuten das Leben erklärt hast, was es davon wiedergeben kann… Du wirst erstaunt sein, wie wenig das ist.

 

Informationen und Wünsche an den Club und die jeweiligen Trainer

Ich bitte Dich um Informationen zu den gemeinsamen Aktivitäten der Saison:

-          wie oft wollen wir an Turnieren teilnehmen

-          gemeinsamer Besuch HERTHA Spiel, Weihnachtsfeier etc.

-          Kauf einheitlicher Kleidung (Regenjacken o.ä.)

Für Einzelgespräche zu diesen Themen bietet das Training am Donnerstag die beste Möglichkeit.

 

Außerdem bitte ich Dich, kleine Probleme, Anregungen und Wünsche einfach per Email an den FC Berlin zu richten. Oft sind Abläufe bei einem Fußballclub nicht so leicht verständlich und können schnell geklärt werden.

 

Trainingszeiten - Abholservice

Die Trainings- und Platzzeiten für die Saison stehen immer erst kurz vor Saisonbeginn fest und werden uns dann vom Sportamt mitgeteilt. Viele Dinge werden aber einfach so bleiben, wie sie sind.

 

Geld und so…

Grundsätzlich finanzieren wir die Projekte und Mannschaften des FC Berlin durch die Mitgliedsbeiträge.

 

Deshalb bitte alle pünktlich Beitrag zahlen, vielen Dank!

Das Festgeldkonto des FC B aus Berlin ist auch noch nicht mit dem Konto des FC B aus München vergleichbar. So reichen vier fehlende Beiträge (100 €), vier nicht bezahlte Trikots (128 €), fünf nicht bezahlte Pokale (50 €) und vier nicht bezahlte oder nicht zurück gegeben Bücher (40 €), gesamt 318 €, um das Vereinskonto ins Minus zu bringen.

 

Grundsätzlich stellen wir für jede Zahlung eine Quittung oder Rechnung aus.

Es können alle Zahlungen mit der Angaben des Verwendungszwecks auf unser Vereinskonto:

Kontodaten FC Berlin : FC Berlin 23 e.V. - BLZ 100 900 00 - Kt.Nr. 739 155 70 09

 

Wenn es für Dich einfach und möglich ist, bitten wir bei kleinen Summen (Trikot, Bilder, Weihnachtsfeier) um Barzahlung. Bei der Bezahlung von zum Beispiel 200 x Fotos und 200 x Weihnachtsfeier fallen 400 Buchungen für unseren Steuerberater an. Diese Buchungen können wir dann zusammenfassen.

 

Würstchenumsonstesser und Fotonichtabholer

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Würstchen. Wir benötigen für die Finanzierung und Durchführung jeweils einen Euro und etwa zehn Minuten Zeit. Über den Euro rede ich nicht mehr und für die 10 Minuten, die Dein Sohn mit seinen Jungs und dem Trainer nach dem Spiel oder dem Training am Samstag zusammen sein kann bitte ich.

Natürlich mache ich wieder ein paar schöne Fotos. Bitte hole diese Fotos ab und spende den entsprechenden Euro.

 

Förderung vom Staat

Grundsätzlich ist für uns nach langwierigen Gesprächen und vielen Anträgen die Sportplatznutzung frei. Dafür müssen wir allerdings im Spielbetrieb des Berliner Fußballverbandes sein.

Sonst gibt es noch ca. 300 € „Lottogelder“ pro Jahr und das war es, davon gehen aber wieder ca. 200 € an den Berliner Fußballverband als Beitrag zurück.

Als gemeinnütziger Verein können wir für jede Spende eine Spendenquittung ausstellen. Diese kann dann steuermindernd bei der Einkommenssteuerklärung eingesetzt werden.

Das Anwerben von Spendern ist allerdings sehr zeitintensiv. Große Unternehmen verstecken sich meist hinter selbst gegründeten Stiftungen (AIRBERLIN, HERTHA, HENKEL) oder führen riesige Wettbewerbe durch (VOLKSBANK, LOTTO, Verbände).

Ein Grund dafür ist auch, dass es in der letzten Zeit viele Spenden- und Korruptionsskandale gab und viele Firmen sich deshalb nicht mehr trauen, einfach mal so ein paar Tausender zu spenden.

Die Akquise von kleinen Unternehmen ist sehr zeitaufwendig, wenn kein persönlicher Bezug zu den handelnden Personen besteht.

Aus diesem Grund habe ich für dich einen Brief mit einer Sponsoringanfrage vorbereitet. Dieser kann jederzeit mit allen aktuellen Informationen bestellt werden. Möglicherweise ergibt sich in den nächsten Wochen die Gelegenheit, diesen Brief jemanden zu geben, der einen Bezug zu dir, zu Kindern oder zum Sport hat. Vielleicht ein befreundeter oder verwandter Unternehmer, jemand der bei dir kauft oder bei dem du regelmäßig Umsatz machst.

 

Für die kleinen Zusatzspenden zu Weihnachten oder Zwischendurch stelle ich jederzeit eine Spendenquittung aus. Schreibe hierzu einfach Deine Angaben (Namen oder Dein Unternehmen, Anschrift, Summe) auf einen Zettel oder per E-Mail.

 

Für „böse Jungs“: Wer eine Zahlung als Spende nach einer Straftat zahlen muss, kann diese auch an uns schicken. Der FC Berlin ist beim Amtsgericht dafür registriert. (Natürlich nehmen wir auch ohne Straftat jede Spende gerne an)

Kleine Geschichten nach Sponsoringanfragen oder warum ich nicht bei VIVANTES, der TELEKOM, SIEMENS kaufe, kein Kunde der GASAG bin und keine Produkte von SPREEQUELL trinke.

Das Unternehmen VIVANTES hat nach mehreren Rücksprachen, verteilt über mehrere Wochen und Vorstandssitzungen beschlossen, uns mit schwarzen Basecaps (mit Aufdrucke VIVANTS) zu unterstützen.

René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG hat durch seine Sekretärin einen persönlichen Telefontermin mit mir vereinbart. Und so saß ich von 10-13 Uhr an meinem Telefon und überlegte, was ich mit den TELEKOM – Millionen so alles anstellen werde… als dann um 13.30 Uhr immer noch kein Anruf kam, ließ ich mich über ein paar Umwege zu seiner Sekretärin durchstellen, die schaute auf die Telefonliste und stellte fest, dass ich draufstehe. Und so bekam ich innerhalb von Sekunden den Chef der TELEKOM ans Telefon, um zu erfahren, dass er mir nur persönlich sagen wollte, dass er uns auf Grund der momentanen Situation (?) leider nicht unterstützen kann. Nicht mal mit pinkfarbenen Basecaps hat er gedroht.

Obwohl ich einen persönlichen Kontakt zu einem Mitarbeiter der Marketingabteilung bei SIEMENS habe, kann er uns aufgrund der Spendenaffäre der letzten Jahre nicht helfen. „Früher wäre das kein Problem gewesen“, sagte er. Ähnlich erging es mir mit der GASAG nach einem Bier mit einem Vorstand von EON der gerade sechs Busse für einen Verein im Ruhrgebiet gekauft hatte und der Mutter eines Spielers von uns, die in der Marketingabteilung bei SPREEQUELL arbeitet und nicht einmal das Wasser für unsere Kids besorgen konnte.

 

Nichts muss, alles kann, unter diesem Motto ist unser regelmäßiger Spendenaufruf zu verstehen.

 

So ist auch unsere Idee mit Erwin Lottemann und Holger Abramowitsch zu verstehen. Ein Euro, ein paar Zahlen, ein Spaß und dann schaun mer mal, ob wir den Platz kaufen können.

Diese Aktion wird diesmal von September bis Weihnachten laufen, um eine größere Anzahl an Spielern die Teilnahme zu ermöglichen.

 

Presse und Werbung

In den letzten Jahren waren wir gut in der Presse (Funk und Fernsehen) vertreten. Ich verschicke regelmäßig die aktuellen Mitteilungen unseres Clubs an die Presse. Auf diesem Gebiet benötigen wir deine Unterstützung. Viele Presseberichte entstehen durch persönliche Kontakte. Wer also einen Kameramann oder Schreiberling kennt, bestellt bitte einfach eine Presseinfo zur Weitergabe bei mir oder schickt mir die Kontaktdaten.

 

Außerdem ist es für unseren Club wichtig, an vielen Punkten mit unserem Angebot vertreten zu sein.

Wir verteilen gerade wieder FC Berlin - Poster. Bitte bringe das Poster irgendwo (Schule, KITA, Schülerladen, Supermarkt o.ä.) an oder gebe den Brief „Jeder bringt Einen mit“ einem kleiner Fußballer im Alter von 5-12 Jahren.

 

Samstagstraining

Unser Training am Samstag ist einmalig. Ich bin auf die Idee für dieses Training gekommen, weil ich mit Gerrys Trainingsgruppe mal ein Showtraining an einem Samstag organisiert habe und gemerkt habe, wie entspannt und motiviert die Jungs am Samstag waren. An Wochentagen haben manche Jungs zum Trainingsbeginn einfach schon ganz schön viel gemacht und sind fertig. Am Samstag sind sie viel aufnahmefähiger. Leider wird dieses Training von den Mannschaften im Spielbetrieb oft vernachlässigt. Nach dem Motto: „Kein Spiel, dann ist es nicht so wichtig“. Dabei können die Trainer gerade an den Samstagen viel mehr erreichen und erfolgreiche Spiele hängen von so vielen Faktoren ab, aber ein erfolgreiches Training mit glücklichen Kindern, ist doch viel wichtiger als ein Spiel gegen „Blau-Gelb-Grün“ oder „Viktoria Bernau“.

Wenn ich an den letzten Samstag denke, gibt es doch nichts besseres, als wenn 80 Kinder bei freien Fußballspielen mit fünf Trainern über den Platz toben, die Sonne scheint, es gibt ein Eis und um 12 Uhr oder 13 Uhr sind alle wieder zu Hause.

 

Hertha BSC

Das Team von HERTHA BSC ist der Erstligaclub in unserer Stadt und bietet sehr preiswerte Karten für Familien. Für 10 € ist man meist dabei. Und für unsere kleinen Fußballer ist das Olympiastadion ein tolles Erlebnis.

Gemeinsame Aktion mit kleinen Gruppen können hier schnell organisiert werden. Ich kann diese Aktionen leider nicht mehr organisieren. Bei über 200 Mitgliedern ist das nicht mehr möglich. Ich sitze aber meist im selben Block, so dass eine Begrüßung mit den Kindern und ein gemeinsames Getränk immer möglich sind.

 

https://www.dkb.de/aktion/sportaktion/hertha_2011/tickets/index.html

 

 

Ohne Ball kein Training! 

Bitte kaufe für Deinen Sohn einen leichten Ball der Größe 4 und bringen Sie diesen zum Training mit!

So wie jeder Klavierschüler ein Klavier, jeder Tennisspieler einen Schläger und der Chorsänger

ein weißes Hemd benötigt, so ist für den kleinen Fußballer ein Ball zum Fußballspiel wichtig

- ein kindgerechter Ball. Diese Bälle sind für Kinder bis zum Alter von 10 Jahren ideal.

Im Handel werden immer wieder bunte, bedruckte und auch sehr preiswerte Bälle angeboten.

Bitte kaufen Sie diese Bälle nicht, um mit ihrem Kind Fußball zu spielen.

Diese Bälle sind zu groß und viel zu schwer! Unsere Kinder haben kleine, weiche und sich noch entwickelnde Füße. Diese Füße benötigen natürlich kleine, weiche und leichte Bälle.

 

Wir bieten Dir bei unserem Partner, dem Sportfachgeschäft SPORTFREAK – am S- Bahnhof Landsberger Alllee, den DERBY- Ball der Größe 4 mit einem Gewicht von 290g für 17,50 € an. (Die Bälle gibt es natürlich auch in anderen Fachgeschäften. Als FC Berliner gibt es aber 20-25% Rabatt bei SPORTFREAK)

 

Für das Training im KITA– und Schulprojekt (Montag oder Dienstag) benötigt ihr Sohn keinen Ball.

Wir haben für jedes Kind einen Trainingsball beim Training.

 

Ein paar Gründe für den eigenen, leichten Ball:

 

-          es ist wesentlich angenehmer einen leichten Ball ins Gesicht zu bekommen, als einen schweren Ball der Größe 5

-          die Gelenke der Kinder sind noch nicht ausgewachsen und benötigen einen besonderen Schutz und somit leichte Bälle

-          das Ballgefühl, die Schusstechnik und die Balltechnik kann leichter verbessert werden, jonglieren mit einem Ball für Erwachsene ist für Kinder nicht möglich

-          unsere Jungs haben auch in der Freizeit einen kindgerechten Ball

-          wir spielen auf einem feuchten Kunstrasen, der Verein kann die feuchten Bälle aber nicht lagern, die feuchten Bälle liegen zum Trocknen im Auto des Trainers, das ist aber nicht immer möglich, wenn die Bälle nicht trocknen, schimmeln sie

-          wir trainieren und spielen an unterschiedlichen Standorten (Kunstrasen, Halle, Spielorte), mit verschiedenen Trainern, die oft mit der Bahn oder dem Fahrrad zum Training kommen, somit können wir nicht immer mehr als 20 Bälle transportieren

-          unsere Jungs übernehmen die Verantwortung für ihr Spielgerät

 

 

Kleidung:

 

Minis (Kitakinder)

- normale Sportschuhe und wettergerechte Kleidung

- möglichst FC Berlin-Trikot gestreift oder Trainingstrikot MASITA mit Flock des Namen oder ein anderes Trikot mit dem Namen des Kindes

 

Schulkinder

Training

- Kunstrasenschuhe (Sommer)

- Hallenturnschuhe mit heller Sohle (Winter)

- Trikot mit dem Namen des Kindes

- Schienbeinschoner

- wettergerechte Kleidung, möglicht FC Berlin Regenjacke oder Trikot mit Flock des Namen

- Wasserflasche mit Wasser oder Schorle

- einen leichten Ball, kindgerechten der Größe 4

 

Kleidung für den Spielbetrieb

- FC Berlin Trikot, gestreiftBestellung ca. viermal pro Jahr bitte die Termine im Internet beachten!

- Kunstrasenschuhe

- Schienbeinschoner

- weiße kurze Hose

- weiße Stutzen

- Wasserflasche mit Wasser oder Schorle

 

Zusatzinfo:

Das Training des FC Berlin findet in Kleidung des FC Berlin oder in neutraler Kleidung statt.

Wichtig ist uns, ein kindgerechter Ball und ein Trikot mit dem Namen des Kindes.

Wir möchten, dass alle Trainer die Kinder mit dem Vornamen ansprechen können.

 

VERBOTEN:

- alle anderen Clubtrikots

STRENG VERBOTEN:

- Trikots von Spanien und Inter Mailand

 

Schuhe

Stollenschuhe (Töppen) sind weder auf dem Kunstrasen noch in der Halle erlaubt.

Wir haben im Spielbetrieb nur ein oder zwei Spiel pro Jahr auf natürlichem Rasen, so dass der Kauf von Schuhen mit Stollen unnötig ist. Alle Trainings und fast alle Spiele finden auf Kunstrasen und in der Halle statt.

 

 

Buchleser wissen noch mehr

Alle, die von diesen Geschichten und unserer Idee mehr erfahren wollen, können weiterhin das Buch „Bälle an den Fuß und los!„ zum Preis von 15 € erwerben oder es sich bei Christina ausborgen. (Alle, die noch ein Buch haben, geben es bitte zurück oder erwerben es für 15 €.)

Hilfe

Einige Hinweise, wie du den FC Berlin unterstützen kannst, habe ich dir in diesem Brief gegeben. Wenn du eigene Ideen hast, egal ob für deine Trainingsgruppe oder den ganzen Verein, melde dich einfach, dann besprechen wir kurzfristig die Möglichkeiten.

 

Was mir noch so am Herzen liegt:

 

Versichere Deinen Kindern immer wieder:

Aus Dir wird noch was! ... auch wenn es im Moment nicht danach aussieht.

Wenn Du diesen Satz ab heute in Dein Herz aufnimmst und ihn in Deine Erziehung aufnimmst, ist ein mein Hauptziel erreicht. Es muss nicht jeder Tennis spielen wie Boris Becker, Bälle halten wie Oliver Kahn, Tore schießen wie Robben oder Auto fahren wie Michael Schumacher. Millionen Menschen spielen zweimal pro Woche Tennis oder Fußball und fahren Auto aus purer Freude an der Sache.

 

Alles ist gut.

 

 

Wie oft vergessen wir, gute Aktionen zu loben, und konzentrieren uns auf die Dinge, die nicht funktionieren. Ulf Kirsten hatte in der Saison, in der er Torschützenkönig der Fußballbundesliga wurde, laut RAN-Datenbank auch die meisten Fehlschüsse. Werder-Stürmer Ailton wurde 2004 Torschützenkönig und hatte die meisten Abseitspositionen.

Loben und lieben sind schon vom Wort her ähnlich.

Lobe Deinen Jungen, mache ihn groß und stark.

Oft sehen wir den Balken vor unserem eigenen Auge nicht, aber den Splitter im Auge des andern.

Die Kleinen hungern oft nach Lob, aber Eltern, Lehrer und Trainer übersehen häufig diesen relativ einfachen Weg, ihnen zu Wohlbefinden zu verhelfen. Kinder – Erwachsene übrigens auch – benötigen Lob und Annerkennung, um sich in dieser Welt mit ihren unzähligen täglichen Einflüssen zurechtzufinden.

Was war gut?

Die Stärken zu stärken ist das Ziel. Loben schafft Selbstsicherheit, stärkt die Individualität und das Gefühl es eigenen Wertes.

Das Wohlbefinden eines Menschen hängt untrennbar mit seiner Ich-Stärke, seinem Selbstwertgefühl zusammen. Wer Selbstvertrauen besitzt und sich seiner Fähigkeiten bewusst ist, kann mehr leisten, sich besser durchsetzen, handelt verantwortungsbewusster und ist aktiver. Wie zufrieden ein Mensch mit sich selbst ist, hängt wesentlich davon ab, wie er sich von anderen Menschen angenommen fühlt, wie andere sich ihm gegenüber verhalten. Schon kleine Bemerkungen oder Gesten von Menschen, die uns wichtig sind, können uns tief verunsichern. Lob von wichtigen Personen kann uns extrem motivieren und fördern. Ob Trainer, Lehrer, Vater oder Mutter, Du bist eine der wichtigsten Personen im Leben Deiner Kinder!

Der Unterschied zwischen wichtigen und unwichtigen Personen lässt sich an folgender Geschichte einfach erklären:

Stelle Dir einmal vor, Du bist 18 Jahre alt und spielst Fußball auf einem schönen Platz in München. Ein Dir unbekannter Zuschauer kommt nach dem Spiel zu Dir und sagt: „Du spielst ja toll, solch gute Flanken habe ich schon lange nicht mehr gesehen.“ O.k. wirst Du denken, das ist ja nett und vielleicht bedankst Du Dich auch für das Kompliment.

Jetzt stelle Dir die gleiche Situation vor. Mit dem Unterschied, dass jetzt Jogi Löw, Franz Beckenbauer und Oliver Kahn zu Dir kommen, Dir das gleiche Kompliment machen und Dich loben.

Kannst du den Unterschied spüren?

Genauso geht es den Kindern:

Du bist der Jogi Löw und Franz Beckenbauer für Deine Kinder…

und wenn Du der Vater oder die Mutter bist, dann bist Du GOTT.

Welche Meinung, welche ist denn wichtiger als die der Mutter oder des Vaters.

Nutze diese Chance!

Wie viele Kinder verlieren die Lust am Spiel, weil der Vater es ständig besser weiß?

Damit sich Selbstvertrauen entwickelt, sind zwei Komponenten nötig: Innere und äußere Sicherheit. Wir müssen mit uns zufrieden sein, aber wir benötigen auch positive Signale der Umwelt. Je älter die Kinder werden, umso wichtiger wird die Anerkennung in der Gruppe, in der Schule oder beim Sport. Kinder können aus eigenem Antrieb viel leisten und entwickeln dabei ein gutes Ich-Gefühl – wenn man sie nur lässt, unterstützt und lobt.

Anerkennung kann Wunder bewirken, wie an diesem Beispiel zu sehen ist. Zu Beginn eines Schuljahres machten sämtliche Schüler von 18 Klassen einer Grundschule einen Intelligenztest mit. Nach einem Zufallsschlüssel wählte die Schulleitung 20% der Schüler aus und bezeichnete sie offen vor allen als die intelligentesten Schüler, von denen der größte Lernerfolg zu erwarten sei. Dies entsprach nicht dem tatsächlichen Testergebnis. Solche Anerkennung spornte nun die Schüler an, und am Ende des Schuljahres waren die angeblich intelligenten Kinder in ihren Leistungen besser als die übrigen 80%, die nicht gelobt und anerkannt wurden. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als „sich selbst erfüllende Vorhersage“.

 

Beschäftige Dich mit diesem Thema. Beobachte Deine Gedanken, Gefühle und Vorstellungsbilder, vergleiche diese mit den Ergebnissen von Deinem Sohn. Du wirst überrascht sein.

 

 

Ein paar Fragen zu diesem Thema:

Erzielt Dein Sohn oft das Ergebnis, das Du erwartest?

Werden seine sogenannten Talente besser?

Wie entwickeln sich Deiner Meinung nach die Schwächeren?

„Wir haben unsere Chance!“ und „Auch aus dem wird noch was!“

Wenn Anerkennung leistungssteigernd wirken soll, muss auch das Leistungsziel, das Du erreichen willst, gelobt werden, und nicht nur die erreichte Leistung. Lob für das gewonnene Spiel ist o.k., Lob für einzelne Aktionen, einen guten Schuss, Einsatz oder Kampf sind wichtiger. Dieses Lob ist für die Kinder einfacher einzuordnen. Gerade nach einem verlorenen Spiel musst Du die Kinder loben. Der Torwart, der einen einfachen Ball durchließ, der Spieler der heute nicht seinen besten Tag hatte ... der braucht Lob.

ZEITNAH LOBEN

Der große Vorteil eines Fußballtrainers gegenüber einem Mathelehrer besteht darin, dass die Kinder sofort ihr Feedback bekommen. Ein geschossenes Tor, ein guter Schuss oder eine gelungene Übung bringen bereits ein Ergebnis und Anerkennung. Kinder benötigen die sofortige Rückkopplung, um ihre Leistung einzuschätzen und eventuell einen neuen Versuch zu starten. Die Matheaufgabe in der Schule wird oft erst viel später kontrolliert und bewertet, so dass die Kinder das Interesse verlieren.

Gerade in schwierigen Phasen (Einschulung, 1. Training, Klassenwechsel, Trennung) benötigen die Kinder intensive Zeit mit den Eltern.

Zeit nehmen, Fragen, Zuhören, LOBEN!

Hast du schon einmal versucht einen Hund zu motivieren ein Stöckchen zu holen? Stelle Dir einmal vor, Du würdest den Hund erst abends vor dem Fernseher streicheln und ihm sein Leckerli geben. Er wird es sicherlich annehmen, aber er wird nicht wissen, warum es das Lob gibt, und es schon gar nicht mit der Aufgabe „Stöckchen holen“ verbinden. Der Erfolg und vor allem der Lerneffekt wird ausbleiben.

Beim Umgang mit Kindern ist die Situation dieselbe.

Wo Anerkennung fehlt, ist das Selbstbild des Kindes gefährdet. Kinder – wie auch Erwachsene – benötigen Orientierungspunkte. Wem Anerkennung vorenthalten wird, der fühlt sich allzu leicht als Versager. Und aus dem Gefühl, das womöglich auf die gesamte Persönlichkeit übertragen wird, entsteht ein Prozess, der die Person zum Versager stempelt: Ich kann es nicht.

Und dann klappt es tatsächlich nicht. Ich hab es ja gewusst: ich bin ein Versager. Das Bedürfnis nach Anerkennung ist ein Sekundärbedürfnis, das bei allen Menschen vorhanden ist. Nach Untersuchungen des amerikanischen Soziologen Philipp Lampe ist auch in der Ehe fehlende Anerkennung eine der vier häufigsten Ursachen, weshalb ein Ehepartner fremdgeht.

Jede Beziehung lebt von gegenseitiger Anerkennung. Ich frage meine Jungs manchmal, warum wir das Turnier gewonnen haben.

„Weil wir bis zum Schluss gekämpft haben“, „weil wir aufs Tor geschossen haben“, aber auch „weil wir einen guten Trainer haben“... Die letzte Aussage reicht für meine Motivation locker ein Jahr. Auch, wenn mal ein Elternteil feststellt: „Die Jungs haben sich aber wirklich gut entwickelt“ oder nach der Weihnachtsfeier „Danke“ sagt, ist das angenehm und entschädigt für den Unsinn, den man sich als Trainer manchmal am Spielfeldrand anhören muss.

Erwische sie, wenn sie gut sind!

Erwische sie, wenn sie gut sind, lobe sie, wenn sie stark sind, ist ein wichtiger Grundsatz. Stärke ihn dann, wenn er gut ist, nicht erst, wenn es schon zu spät ist. Gerade im Sport-Training findet dieser Grundsatz seit einigen Jahren große Beachtung. Sporttrainer kritisieren allzu oft und loben zuwenig. Gelobt wurde lange Zeit erst nach dem Sieg, nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Wettkampf. Heute weiß (hoffentlich) jeder Trainer, dass der Sportler schon im Training sehr deutlich dieses Lob von ihm erfahren muss. Die Ansicht, der Sportler bemerke schon selbst, wenn er den Bewegungsablauf einer Übung richtig mache, ist falsch. Der gute Trainer lobt unmittelbar und sagt, was gut daran ist.

Auf das Lob „Dein Buch hat mir sehr gut gefallen“ stelle ich sofort die Fragen: „Was hat Dir gefallen?“ und „Was konntest Du umsetzen?“

Wenn dann eine „Wischi-Waschi“ Antwort kommt, interessiert mich das Lob nicht. Ehrlich gemeinte Anerkennung ist wichtig. Kinder spüren mehr als wir oft denken.

 

 

KETTENREAKTION

Trainer, Lehrer oder Eltern können auch eine positive Kettenreaktion, die „Positivspirale“ erzeugen.

Ein Beispiel: Die Handschrift meines Sohnes Gerry zählte im Klassendurchschnitt zu den schlechteren. Seine Lehrerin machte mich zusätzlich darauf aufmerksam und ich überlegte mir, wie ich helfen kann. Ich beredete mit Gerry meinen Plan, kaufte ein paar schöne Schreibhefte und ging mit ihm in einen sehr guten Schreibwarenladen mit einem besonders großen Angebot an Füllern. Gerry durfte sich hier seinen Füller aussuchen. Er wurde individuell beraten und merkte, dass alle sein Problem ernst nehmen und ihm helfen wollen. Meine Frau übte dann regelmäßig mit ihm. Das berichtete ich der Lehrerin bei einem Elternabend ganz nebenbei. Später zeigte Gerry voller Stolz seiner Lehrerin das Übungsheft und beim nächsten Elternabend wurde von der Lehrerin erwähnt, wie sich Gerrys Schrift verbessert hat.

Meine Fragen lauten:

Hat sich die Schrift wirklich wesentlich verbessert?

Ist es die neue Einstellung und die neue Sichtweise?

Wurde sein Fleiß belohnt?

Alle Faktoren spielen eine Rolle. Ein wesentlicher Punkt ist aber die Sichtweise und die Einstellung der wichtigen Personen. In diesem Fall des Vaters und der Lehrerin. Durch die positive Geschichte – der Vater kümmert sich, das Kind übt, die Lehrerin beachtet das Kind – hat sich eine positive Spirale entwickelt. Klar hat Gerry wirklich geübt und auch Verbesserungen bemerkt. Er hat neue Erfahrungen gemacht und gelernt, dass Leistung honoriert wird.

Zum nächsten Schuljahr gehen wir dann wieder in den Schreibwarenladen. Dort bekommt er dann den bunten Füller ohne Seitenhalt, den ihm die Verkäuferin für den Übungsstart ausgeredet hatte.

Starte eine Positivspirale!

Ich habe einmal meine Fußballeltern gebeten, die Leistungen der Kinder einzuschätzen. Die zwölf Kinder sollten in sechs Gruppen eingeteilt werden. Erstaunlich war, dass die beiden Kinder mit dem vermeintlich geringsten Können auch von ihren Eltern eine Sechs bekamen. Die meisten Eltern gaben den eigenen Kindern eine Note besser als die Trainer. Wie sollen denn die Sechser-Kids besser werden, wenn selbst die Eltern so denken. Was denken dann die Kinder? Die beste Lösung wäre hier ein Gespräch, individuelles Training mit Papa oder Mama und vielleicht eine neue Zusammenstellung der Trainingsgruppe.

Wichtig wäre jetzt ein neuer Impuls, um die Positivspirale zu starten.

In der Entwicklung gibt es keinen Stillstand. Entweder es geht nach oben oder nach unten. Entweder die Leistungen werden besser oder bleiben gleich. Somit werden sie im Vergleich zur gesamten Trainingsgruppe schlechter.

Gerade im Fußball ist die Leistung sehr stark von der Beobachtung und der Einstellung des Beobachters abhängig. Jeder sieht sein Spiel. Wenn Du kurz darüber nachdenkst, werden Dir Spieler aus der Bundesliga oder internationale Stars einfallen, die immer eine extreme Betrachtungsweise aushalten müssen (Ronaldo, Beckham, Kahn, Bobic, Ribbery). Manchen Kindern geht das ähnlich. Wer mit der Betrachtungsweise „der kann eh keinen Ball stoppen“ oder „der trifft das Tor nie“ gesehen wird, hat es viel schwerer als derjenige, der mit „unser Bester“ oder „unser Torschütze vom Dienst“ beobachtet wird.

Prüfe jetzt auch einmal Deine festgefahrene Meinung zu jedem einzelnen Spieler. Ich führe diese Leistungsbewertung der Eltern auch durch, weil ich meine Einstellung hinterfragen und kontrollieren will.

Jeder Trainerwechsel in der Bundesliga oder der 2.F Mannschaft eines Dorfclubs führt zu neuen Chancen für jeden Spieler. Sei Chance, für alle deine Spieler.

Kinder nicht demotivieren! ... das würde schon reichen!

Der erste Weg zur Besserung ist, wenn Du –Trainer, Lehrer, Papa oder Mama – es schaffst die Tatenergie, die Freude, die Begeisterung und die Neugier Deines Kindes nicht zu zerstören. Bei einer Umfrage unter Grundschülern gaben die Kinder an, dass sie strenge, freundliche und gerechte Lehrer wollen.

Überlege einmal, wie oft Du Deine Kinder demotivierst?

Wie motivierend waren Deine Ansagen, Hinweise und Kritiken der letzten Tage?

 

 

Kinder wollen strenge, freundliche und gerechte Trainer (Du zählst dazu).

 

GEDULD

„Nimm das Tempo der Natur an“, sagte Ralph Waldo Emerson. „Ihr Geheimnis heißt Geduld.“

Erinnere Dich noch einmal an das Samenkorn. Was passiert mit einem Samenkorn, das wir in die Erde legen? Es entwickelt sich. Wasser, Licht und Erde geben dem Samenkorn die Kraft, zu einem großen Baum zu wachsen. Geduld, Vertrauen und Liebe gibt unseren Kindern die Kraft, ein starker Mensch zu werden. Mit 6, 7 oder 8 muss nicht jeder Schuss, jeder Pass und nicht jede Aktion gut sein.

Nur wenn wir die Geduld aufbringen und auch mal loslassen, wenn wir nicht ständig nachschauen, ob alles in Ordnung ist, können sich unsere Kinder entwickeln.

Das Wetter ist wie es ist. Gerry (5)

Dieser gute Spruch von meinen Sohn ist für mich immer wieder bemerkenswert. Manchmal regnet es halt und ein anderes mal scheint die Sonne, manchmal geht der Ball rein und ein anderes mal eben nicht.

Wenn ich manchmal darüber nachdenke, welchen Sinn das Mini- und F-Jugend-Training für mein Leben hat und was ich dabei lernen soll, komme ich immer wieder zu der Erkenntnis: Geduld.

Geduld ist der Boden, in dem alle Tugenden wurzeln, darin sind sich fast alle Religionen einig. Bei meinem letzten Elterntreff habe ich alle Eltern daran erinnert, dass wir hier noch mindestens 10 Jahre nebeneinander am Spielfeldrand stehen. Dann sind unsere Jungs 17 Jahre alt. Diese lange Zeit sollten wir bedenken, wenn wir über dies und das mal wieder meckern und uns aufregen.

Gestern rief ich einen Vater an und wollte nachfragen, ob er und sein Sohn zum Spiel kommen, denn er hatte beim Training gefehlt. Er sagte mir, dass sein Sohn keine Lust hatte zum Training zu gehen, als Strafe darf er dann am Sonnabend auch nicht zum Spiel.

Meine Antwort: Es gibt tausend Gründe, warum ein sechs Jahre altes Kind einfach keine Lust hat zum Training zu gehen. Es ist doch völlig O.K., wenn er dann zu Hause bleibt. Vielleicht fühlt er sich schwach, weil eine Erkältung sich ankündigt, vielleicht ist ihm der Druck des Vaters zu groß, vielleicht hat er gerade in der Schule genug zu tun, was auch immer ... Vertrauen und Geduld!

Der Kleine ist sechs, er spielt seit zwei Jahren Fußball, meist dreimal pro Woche. Da kann man auch mal einfach keinen Bock haben.

Wenn er am Samstag Lust auf das Spiel hat und er so seine Freude am Fußball wieder bekommt, dann ist doch alles gut. Was hilft denn die sogenannte Strafe des Vaters. Ein schönes Spiel, ein Erfolgserlebnis, ein Sieg, ein Tor, der Jubel mit den Kumpels ... und wenn wir gewinnen gebe ich ihm den Pokal mit. Ich bin sicher, am Dienstag hat er wieder Lust zu trainieren.

 

Danke

Zum Abschluss des schriftlichen Elternabends möchte ich mich bei allen Eltern für die schöne und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Danke an alle, die unsere Idee und unseren Club unterstützen. Danke, für das entgegengebrachte Vertrauen unserem gesamten Team gegenüber. Ich glaube, die glücklichen Kinder nach dem Training zeigen, dass wir mit diesem Vertrauensvorschuss gut umgehen.

 

 

 

Mit allen guten Wünschen für eine schöne Fußballzeit              Holger Zimmermann

 


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"kann der Mann, also der mit dem Bus,
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"Man ist das geil hier" Neuzugang Klaas (5) beim KITA - Projekt
 
 
 
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Was du, heute nicht wissen musst

 

Nur in 40 Prozent aller Fälle gewinnt die Mannschaft mit der besseren Zweikampfbilanz.

Wenn ein Torwart beim Elfmeter die Ecke erahnt, in die der Schütze zielt, geht der Ball öfter ins Tor, wenn es die rechte statt der linken Ecke ist.

Der ideale Abwurfwinkel beim Einwurf beträgt 30 Grad.


 

 

 

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