Konzept

DER AKTIVE TRAINER

Foto-KITA-ProjektEine kleine Geschichte: „Bei einem Spaziergang am Strand öffnete sich mir ein wenig das Verständnis für dieses Gefühl, das wir Erwachsenen beim Umgang mit den Kindern bekommen. Ihre Vitalität ähnelt der Gewalt des Meeres. Sie ist eine urwüchsige Kraft, die oft wunderbar und auch unheimlich vorkommt. Stellen wir uns in ganzer Größe und Kraft vor die Kinder, so wirken wir auf sie wie Felsen, gegen die das Meer anprallt, hoch aufschäumt und sich so schnell wie möglich wieder zurückzieht. Es findet nur ein kurzer Austausch zwischen den beiden Kräften statt. Das Meer höhlt das Gestein aus, hinterlässt aber nur wenig von seinen eigenen Schätzen. Doch je flacher der Strand ist, umso anhaltender und inniger ist das Zusammenkommen zwischen Wasser und Land. Die Macht der Wellen passt sich allmählich der Form des Strandes an, und aus der Tiefe des Meeres werden nach jeder Flut die erstaunlichsten Schätze abgeladen. Auch der Strand verändert bei jedem Hereinkommen der Flut seine Form, doch ist es ein gewaltloses Nehmen und Geben."
Diese kleine Geschichte ist ein schönes Beispiel, wie gute Erziehung erfolgen kann. Es geht bei unserem Training darum, unsere Kinder aufzubauen, zu ermuntern, ihre Energie zu nutzen, ihre Lebens- und Spielfreude zu erhalten und sie zu fördern.

ER – ZIEHUNG, wohin ziehen?

Du solltest versuchen ihre Wirklichkeit zu verstehen und Deine Wirklichkeit darauf einzustellen. Es geht nicht darum, sie zu Gehorsam zu zwingen und ihnen haufenweise Regeln zu geben. Die Kinder wollen lernen, aber spielend. Kinder wollen Vorbilder, aber niemanden der sie anschreit. Kinder wollen Lob, Anerkennung und Motivation, aber niemanden der sie kritisiert. Möchtest Du in einem Umfeld lernen, indem Du angeschrieen und kritisiert wirst?

Kinder wollen spielen, toben und sich bewegen!

BEWEGUNG MACHT KLUG

Bewegung ist das Tor zum Lernen, Bewegung erweckt und aktiviert unsere geistigen Fähigkeiten, Bewegung integriert und verankert neue Informationen in unsere neuralen Netzwerke, Bewegung ist Vorraussetzung dafür, Gelerntes, Verstandenes und uns Selbst durch Handeln zum Ausdruck zu bringen.

Bewegung durch Fußball ist ideal für die umfassende und allgemeine Entwicklung der Kinder. Beim Sport und besonders beim Fußball werden viele verschiedene Bereiche stimuliert und entwickelt. Laufen, Hüpfen, der Umgang mit dem Ball - Schießen, Werfen, Fangen, Stoppen, Teamgeist, Disziplin und Ausdauer.
Unser Training ist geprägt von vielen Übungen, jedes Kind hat seinen Ball. Das ermöglicht viele Ballberührungen, viele Erfahrungen und viele Erlebnisse. Mitmachen und Üben geht vor Perfektion.

PROBLEME DER ZEIT

Der Fußball kann viele Probleme der heute aufwachsenden Kinder lösen.
Der Tagesablauf vieler Kinder ist gekennzeichnet von einer wachsenden Bewegungsarmut: Schulwege werden mit dem Auto oder dem Bus bewältigt, stundenlange Sitzzeiten, auf zumeist rückenschädlichem Schul- und Freizeitmobiliar, der Schulsport wird oft Opfer von Stundenausfall, die Freizeit wird zunehmend vor dem Computer, der Playstation oder dem Fernsehen verbracht.

Der Bewegungsmangel hat aber schwerwiegende Konsequenzen für die körperliche, geistige sowie psychosoziale Entwicklung unserer heranwachsenden Kinder.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Mehr als die Hälfte der Eltern kleiner Kinder halten ihren Nachwuchs für verhaltensauffällig und klagen über Erziehungsschwierigkeiten.

„Wer sich bewegt, bleibt nicht nur fit, sondern hat auch meist eine Menge Spaß. Bewegung, Spiel und Sport sind aus diesem Grund auch von großer gesellschaftlicher Bedeutung. In der Kindheit und Jugend werden die Grundlagen für ein gesundes Leben geschaffen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Jüngsten unter uns.",
schrieb die Bundesministerin für Familie Dr. Ursula von der Leyen in ihrem Grußwort für den FC Berlin.

13 bis 17 Prozent der Kinder weisen ernsthafte Schwierigkeiten im Sozialverhalten auf. Sie sind aggressiv, drogenabhängig oder hyperaktiv, werden straffällig oder leiden unter Ängsten, Depressionen und Essstörungen. Jungen sind häufiger als Mädchen betroffen. Bei der Hälfte aller Verhaltensauffälligkeiten handelt es sich nicht um kurzzeitige schwierige Phasen, sondern um langfristige Entwicklungen, gegen die kann.
Die Studie der Uni Erlangen-Nürnberg belegt, dass Präventionsmaßnahmen schon bei Kindern unter sechs Jahren Verhaltensschwierigkeiten korrigieren können. Hauptgrund für Verhaltensprobleme ist die mangelnde emotionale Zuwendung. Weitere Gefahren ergeben sich unter anderem durch nachlässige, übermäßig strenge oder für die Kinder unlogische Erziehung und mangelnde Aufsicht. Ein kindgerechter Sport wirkt ausgleichend und fördert die Kinder optimal.

KINDGERECHTER SPORT

BewegungZu diesem Thema schreibt der betreuende Arzt des FC Berlin, Peter Hopp: „Kinder sind sehr bewegungsfreudig Eltern und Trainer können die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten sowie die Entwicklung der Muskulatur ihrer Kinder spielerisch ab dem Vorschulalter fördern. Kinder die sich sportlich betätigen, weisen meist bessere schulische Leitungen auf, sind geschickter, rauchen später deutlich weniger und sind stärker gegen gesundheitliche Risiken geschützt. Ab dem Grundschulalter können Schnelligkeit, Reaktion und Motorik gezielt verbessert werden. Mit etwa 12 Jahren kann das z.B. für Fußballer nötige Orientierungsvermögen trainiert werden."

Werden Kinder in der Wachstumsphase zu stark gefördert kann Sport allerdings auch negative Auswirkungen haben. Unter 10 Jahren sollte das Kind ein eher allgemeines Training erhalten. Somit werden alle Grundlagen für die optimale Entwicklung des Kindes gelegt. Ein spezielles Training sollte später erfolgen. Das Fußballtraining bietet ein sehr breites Feld an verschiedenen Übungen und Anforderungen. Hinzu kommt ein hoher Anteil an Spielen und kleinen Wettkämpfen. Diese motivieren die Kinder mehr als das trainieren von einzelnen Dingen. Auch das Lernen und spielen im Team bringt große Vorteile bei der Entwicklung der Kinder. So lange Kinder noch wachsen, sollten sie nicht länger als 16 Stunden pro Woche trainieren. Die Belastungsfähigkeit ist bei Kindern gleichen Alters oft unterschiedlich und muss berücksichtigt werden.

Allzu oft bewegen sich unsere Kinder aber heute viel zu wenig. Nur 10% ihrer wachen Zeit sind Kinder draußen vor der Tür! Überprüfe diese Zahl an Deinen Kindern einmal. Die Austobemöglichkeiten für Kids sind in Deutschland beschränkt - selbst im Sportunterricht bewegen sich die Schüler gerade mal sieben Minuten! pro Stunde, hat eine Untersuchung der FU Berlin ergeben. Beobachte einmal, wie viel Zeit Dein Kind pro Woche in Bewegung ist.

DER BEWEGUNGS-CHECK

Inwieweit Dein Kind oder Kinder Deiner Trainingsgruppe vom Bewegungsmangel bedroht sind, kannst Du anhand folgender Fragen überprüfen:

  • Sitzt es mehr als eine Stunde vor dem Fernseher oder dem Computer?
  • Bewegt es sich täglich höchstens eine Stunde?
  • Kommt es schnell aus der Puste?
  • Kann es ab dem 6.Lebensjahr mindestens 10 sek. ruhig auf einem Bein stehen, ab dem 8. Lebensjahr mit geschlossenen Augen?
  • Kann es ab dem 6.Lebensjahr keine fünf Sprünge rhythmisch hintereinander auf einem Bein ausführen?

Nach der Analyse dieser Fragen, kannst Du entscheiden, ob Dein Kind mehr Bewegung benötigt. Ein gutes Fußballtraining, ein Training das Spaß, Sport und Spiel verbindet halte ich für einen idealen Einstieg, um mehr Bewegung in das Leben Deines Kindes zu bekommen.

Im Grunde genommen wollen wir ja alle lächelnde, intelligente und starke Kinder.

DAS KITA – PROJEKT

Christina-KITA-Kinder-und-der-BusUnser spezielles Angebot richtet sich an sportbegeisterte Kinder (4-7Jahre) und deren Eltern: Die Kinder können in kleinen Gruppen unter Anleitung erfahrener Fußballtrainer trainieren.

Der Clou an der Sache: Die Kinder werden (von der KITA oder vom Hort) abgeholt und nach dem Training wieder zurück gebracht. Dazu hat der FC Berlin extra einen Kleinbus-Shuttle-Service eingerichtet. So müssen sich die Eltern während der Fußballtage schon mal keine Sorgen um die Bewegung ihrer Kinder machen.

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"kann der Mann, also der mit dem Bus,
uns nicht gleich früh morgens von der KITA abholen
und dann spielen wir den ganzen Tag Fußball"
Spruch des KITA - Projekt Tages Rasmus (5) 
 
 
"Man ist das geil hier" Neuzugang Klaas (5) beim KITA - Projekt
 
 
 
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Nur in 40 Prozent aller Fälle gewinnt die Mannschaft mit der besseren Zweikampfbilanz.

Wenn ein Torwart beim Elfmeter die Ecke erahnt, in die der Schütze zielt, geht der Ball öfter ins Tor, wenn es die rechte statt der linken Ecke ist.

Der ideale Abwurfwinkel beim Einwurf beträgt 30 Grad.


 

 

 

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